Häufig gestellte Fragen zum Sozial-O-Mat

Welche Parteien dürfen am Sozial-O-Mat teil­nehmen? Wie wurde der Sozial-O-Mat ent­wickelt? Ant­worten auf die wich­tig­sten Fragen zum Sozial-O-Mat finden Sie hier.

Der Sozial-O-Mat ist spielerisch konzipiert und soll Spaß machen. Aber: Er ist kein Spielzeug, sondern ein ernsthaftes Instrument der politischen Bildung. Er soll allen Wählerinnen und Wählern eine leicht zugängliche, informative und objektive Entscheidungshilfe für die Europawahl am 9. Juni 2024 geben. Und er soll einen Beitrag dazu leisten, überhaupt zur Wahl zu gehen: Denn nur wer wählt, entscheidet mit über die Zukunft Europas. Wir brauchen gut informierte Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, mit ihrer Wahl einen Beitrag zur Zukunft unserer Gesellschaft zu leisten. Die Diakonie engagiert sich für Demokratie und politische Bildung – deshalb hat sie den Sozial-O-Mat entwickelt.

35 Parteien und sonstige politische Vereinigungen sind zur Wahl zugelassen, darunter die derzeit im Europaparlament vertretenen Parteien. Weitere Informationen zur Europawahl 2024 gibt es auf der Website der Bundeswahlleiterin.

Bei der Europawahl werden wichtige politische Weichen gestellt für die künftige Sozialpolitik auf unserem Kontinent. Das gilt insbesondere angesichts der historischen Herausforderungen aufgrund des Klimawandels und der Transformation vieler Lebens- und Arbeitsbereiche etwa durch die Digitalisierung und den demografischen Wandel. Der Sozial-O-Mat hilft dabei, gut reflektierte Wahlentscheidungen zu treffen. Er macht die Positionen der Parteien transparent und vergleichbar.

 

Viele Menschen in Deutschland stellen sich vor der Wahl Fragen wie: Wie sorgen wir für eine gerechte Sozialpolitik und bekämpfen Armut? Wie begegnen wir der zunehmenden Demokratiefeindlichkeit? Welche Maßnahmen müssen wir ergreifen, um die Demokratie zu schützen und zu bewahren? Wie stellen wir sicher, dass der Klimaschutz für alle Menschen sozial verträglich gestaltet wird? Was können wir tun, damit alle Menschen in der EU sicher und ohne Existenzsorgen leben können? Der Sozial-O-Mat soll die Wählerinnen und Wähler dabei unterstützen, diese Fragen für sich zu beantworten, und sie ermutigen, ihre Stimme abzugeben.

Wir haben uns auf die Themen konzentriert, die am meisten diskutiert werden. Die jeweils vier Thesen zu den Themen bieten zahlreiche Ansatzpunkte, um die Positionen der Parteien differenziert darzustellen. Die Antworten der Parteien auf die 20 Thesen wurden von diesen selbst verfasst.

Wir haben alle Parteien gefragt, die zur Europawahl zugelassen sind, darunter die derzeit im Europaparlament vertretenen Parteien. Nicht alle haben unsere Anfrage beantwortet.

Der Sozial-O-Mat macht deutlich, dass dies nicht stimmt: In sozialpolitischen Fragen unterscheiden sich die Auffassungen und Grundhaltungen der Parteien teilweise sehr stark. Die Beurteilung der Thesen und die Begründungen der Parteien zeigen: Es gibt eine wirkliche Wahl zwischen unterschiedlichen Positionen. Der Sozial-O-Mat möchte helfen, diese Unterschiede zu erkennen und motivieren, die (Wahl-)Möglichkeiten zu nutzen.

Die Positionen der Parteien zu den Thesen des Sozial-O-Mat stammen von den Parteien selbst. Sie konnten auf die gleiche Weise antworten wie die Nutzerinnen und Nutzer des Sozial-O-Mat mit den Antwortmöglichkeiten „Stimme voll und ganz zu“ / „Stimme eher zu“ / „Stimme eher nicht zu“ / „stimme überhaupt nicht zu“ / „neutral“. Außerdem konnten sie die jeweilige Antwort mit einer Position begründen.

Nein, wir sammeln keine personalisierten Daten. Das Ergebnis Ihrer Antworten, die Sie im Sozial-O-Mat eingeben, wird weder gespeichert noch veröffentlicht. Zudem möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Diakonie Deutschland keine Wahlempfehlungen ausspricht. Die persönliche Schnittmenge in der Auswertung ergibt sich allein aus dem Abgleich Ihrer Antworten mit den Antworten der Parteien.

Der Sozial-O-Mat hat noch ein weiteres Ziel: Er soll anregen zur Diskussion – in der Familie, im Freundeskreis, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Gemeinde oder im Verein – und dabei den Blick auf wesentliche politische Fragen lenken, die für unsere Gesellschaft von grundlegender Bedeutung sind.